KOLLEKTIVE INTELLIGENZ
& TEAMS
Seit 2003 beschäftige ich mich mit dem Thema „Kollektive
Intelligenz“. Im Verlauf habe ich viele Bücher gelesen
und Methoden kennen gelernt. Für die Nutzung der Erkenntnisse im
Bereich Organisationsentwicklung und Management ist für mich die
Essenz im Ansatz und in der Methode von „Groupmind“. In den
letzten drei Jahren habe ich gemeinsam mit der Urheberin Christiane Schneider
und Kollegen damit und daran gearbeitet. Für das „Forum Nachhaltig
Wirtschaften“ entstand der folgende Artikel, der die Essenz beschreibt.
„Bin ich reif für die Nutzung der
kollektiven Intelligenz in meinem Team?“
>> Kurzbeschreibung
Der Text befasst sich mit der Frage, wie man als Manager und Führungskraft
Komplexität besser in den Griff bekommt, in dem man die kollektive
Intelligenz des Teams, der Abteilung oder der Organisation nutzt.
> 7 Fragen zur aktuellen Relevanz des Problems
Wenn Sie die folgenden Fragen überwiegend mit „Ja“ beantworten,
sind Sie reif für ein mehr an kollektiver Intelligenz:
- Ich habe das Optimierungspotential meiner eigenen Arbeitsorganisation
ausgereizt.
- Ich habe das Gefühl, ich könnte das Potential meiner Mitarbeiter
noch besser nutzen.
- Meine Freude am Arbeiten ist weitgehend verschwunden.
- Die zunehmende Geschwindigkeit und Komplexität meines Jobs beschäftigt
mich sehr und macht mich rastlos.
- Ich habe den Eindruck, dass sich meine Mitarbeiter zunehmend in Routine
verlieren.
- Ich bin es müde, allein zu kämpfen.
- Ich muss immer energischer handeln, damit ein gewünschtes Ergebnis
eintritt.
> Kurzfassung und Hauptaussagen
- Ich brauche die Perspektiven meiner Kollegen, Mitarbeiter und anderer
Menschen um die Wirklichkeit vollständig zu erfassen.
- Unsere vorherrschenden Denkmuster folgen dem Modell, ein gewünschtes
Ergebnis, das einem zuvor entwickelten Plan oder Ziel folgt, einzig
und allein durch unser persönliches Tun erzeugen oder bewirken
zu können
- In der Auflösung der Eingeschränktheit dieser mechanistischen
Sichtweise liegt eine Chance für bessere Strategien und mehr Gelassenheit
im Umgang mit wachsender Komplexität.
- Ergänzend zum „gut geplanten Tun und Machen“ des
Einzelnen können wir die gezielte „Nutzung der kollektiven
Intelligenz“ in unser Führungsrepertoire mit aufnehmen.
- Diese potenzielle Erweiterung meines Denkmodells und Handlungsspielraums
als Manager hat ihren Ursprung zum einem in den östlichen
Philosophien und zum anderen in den Erkenntnissen der Systemtheorie.
- Das östliche Denken schaut nicht so sehr auf ein singuläres
Ereignis, wie z.B. Quartalszahlen, oder die Geniestreiche eines einzelnen
Leaders, sondern auf die Prozesse und die sie bestimmenden, tragenden
Faktoren, die ein gewünschtes Ergebnis , wie z.B. den Ausbau von
Marktanteilen, begünstigen.
- Als Abteilungsleiter heißt das z.B., gemeinsam mit den Kollegen
und Mitarbeitern die tragenden Faktoren aufzuspüren, die eine
Situation und ihr Potenzial ausmachen, und diese konsequent für
die Abteilung und ihre Aufgaben zu nutzen.
- Wie geht das? „Groupmind“ enthält
ein umfassendes, jedoch einfach zu erfassendes System von Prinzipien
und Regeln für die Zusammenarbeit im Team, das die kollektive
Intelligenz zum Wohle des Einzelnen und des Ganzen nutzbar macht.
- Groupmind basiert auf Erkenntnissen der Systemtheorie (I. Prigogine
u.a.) sowie der Erforschung von Flow - Zuständen nach M. Csikszentmihalyi,
der die Bedingungen für Spitzenleistungen und Glück beschrieben
hat. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist der Focus auf eine mehr „östliche“ Haltung
aller Beteiligten, also weniger mechanistisch und dafür mehr systemisch.
- Die Groupmind-Regeln, die im Prozess zur Anwendung kommen, sorgen
für Respekt, Wertschätzung, Offenheit und effektive Kommunikation
im Umgang miteinander. Weitere Regeln stellen sicher, dass Erkenntnisse
und Ergebnisse des Prozesses konsequent sichtbar gemacht werden.
Weitere Informationen:
www.groupmind.de
->>download
pdf-Info: "Kollektive
Intelligenz"
->>download
pdf-Info: "Kollektive
Intelligenz, Kurzfassung"
>> Netzwerkpartner, Christiane Schneider, GroupMind
>> Methoden
Quellen: Dr. Andreas Gutjahr (2008), Francois Jullien 2006, Ken Wilber
2005, I.Prigogine 1979, Mihaly Csikszentmihaly 2005, Christiane Schneider
2005.
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